Cusanus-Gymnasium Erkelenz, Europaschule
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Cusanus-Gymnasium Erkelenz!

Wir sind ein allgemein bildendes Gymnasium in Erkelenz mit einem sprachlichen, einem naturwissenschaftlichen und einem Musikprofil.
Zur Zeit besuchen uns ca. 1900 Schülerinnen und Schüler, entsprechend groß ist unser Angebot.
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Europaschule

clip-clap Cusaner untersuchen das Essen in der Mittagspause 19.01.2012
Vorschaubild Erkelenz. Zum Thema „Essen in der Mittagspause“ haben Andrea Nolten und Gülsen Koch, Lehrerinnen am Cusanus-Gymnasium Erkelenz, ein Ernährungsprojekt durchgeführt. Beteiligt waren die beiden Differenzierungskurse Ernährungslehre der Jahrgangsstufe 9, die aufgeteilt in Gruppen diverse Umfragen und Interviews durchführten. „Als Lehrerinnen für das Fach Ernährungslehre haben uns die Essgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler während der im Rahmen des offenen Ganztags neu eingeführten Mittagspause interessiert“, so Nolten über die Idee zum Projekt. Am Ende präsentierten die Neuntklässler ihre Ergebnisse vor zwei siebten Klassen der Schule.
Nicht nur die Cusaner der siebten bis neunten Klassen, sondern auch die Inhaber der Fast-Food-Restaurants in der näheren Umgebung der Schule wurden zum Thema befragt. Leitfragen waren: Wo gehen die Schüler essen? Was essen sie, und wie viel Geld geben sie aus? Als Alternativen zum Essen in der Mensa wird vor allem das Angebot an Burgern, Baguettes, chinesischem Essen und einer Supermarktkette wahrgenommen. Die Umfragen zeigten, dass nur knapp 18 Prozent der Schüler zum Mittagessen nach Hause fahren. Die Untersuchung, welches Essen besonders reichhaltig und gesund ist, ergab, dass die mit frischem Salat belegten Baguettes am besten Abschnitten. „Bestellt man sein Baguette beispielsweise mit Hähnchenbrust, wird man satt und ernährt sich verhältnismäßig gesund“, so die Gruppen in ihren Präsentationen. Die Burger und der China-Imbiss hingegen waren zwar im Preis-Leistungs-Verhältnis weiter vorne, das Essen erwies sich allerdings als „nicht gerade vitamin- und mineralstoffreich und teilweise nicht unbedingt gesund“. Als Fakt wurde vor allem herausgestellt, dass viele Geschmacksverstärker in den verschieden Nudel- und Reisgerichten enthalten sind. Vor allem bei den Siebtklässlern (rund 25%) ist der Supermarkt in der Mittagspause ein beliebter Zielort. „Der hat eine sehr große Obst- und Gemüseabteilung“, stellte die Gruppe fest, die das Angebot im Supermarkt unter die Lupe genommen hatte. „Das Problem ist nur, dass die Schüler dort in erster Linie nicht die gesunden Nahrungsmittel, sondern Süßigkeiten und Gebäck kaufen.“
Eine Projektgruppe wies die Siebtklässler auf die Langzeitfolgen von schlechter Ernährung hin. Dabei nannten sie Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht. Sie gaben ihnen Tipps und Rezepte für eine bessere Ernährung mit auf den Weg und reichten kleine Kostproben zum Probieren.
Insgesamt, so das Endresultat des Projektes, konnte keine der Alternativen mit dem gesunden, abwechslungsreichen und günstigen Essen in der Schulmensa mithalten, das lediglich in wenigen Bereichen noch optimiert werden könnte. Es besteht zwar auch die Möglichkeit, sich selbst Essen für die Mittagspause mitzunehmen und es in der im Oberstufenkeller befindlichen Mikrowelle aufzuwärmen, diese Alternative lehnten die Schüler laut Umfragen aber fast durchweg ab. Als Fazit wurde festgehalten, dass Obst und Gemüse zu eine ausgewogenen Mahlzeit gehören und häufiger ergänzt werden sollten.

Jessica Balleer (Presse AG)
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