Cusanus-Gymnasium
Erkelenz
Europaschule

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41812 Erkelenz

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Cusanus-Gymnasium Erkelenz!

Wir sind ein allgemein bildendes Gymnasium in Erkelenz mit einem sprachlichen, einem naturwissenschaftlichen und einem Musikprofil.
Zur Zeit besuchen uns ca. 1900 Schülerinnen und Schüler, entsprechend groß ist unser Angebot.
Möchten Sie uns kontaktieren, einen Blick in unser aktuelles Schulleben oder unser Archiv werfen, Fotos von unseren zahlreichen Aktivitäten anschauen oder mehr über uns erfahren?
Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Ihr Cusanus-Gymnasium Erkelenz
Europaschule

Das Cusanus-Gymnasium Erkelenz organisierte im nun achten Jahr seiner Zertifizierung als Europaschule einen umfangreichen Projekttag zu aktuell relevanten Themen Europas. Die etwa 200 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe simulierten am 19. Mai 2017 einen europäischen Konvent unter dem Motto „Die Vereinigten Staaten von Europa”. Angeleitet und begleitet wurden sie dabei von ihren Erdkunde- und Politiklehrern. In den jeweiligen Fächern wurden die Neuntklässler bereits im Unterricht auf den Projekttag vorbereitet, indem sie sich unter fachspezifischen politischen und geographischen Aspekten mit ausgewählten europäischen Mitgliedsstaaten beschäftigten.

In dem sechsstündigen Projekt sollten die Jugendlichen die Realität simulieren. Dazu stellten sich die Schüler für verschiede Positionen zur Wahl, so kandidierten sie unter anderem als Vertreter des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission und bereiteten ausgewählte Themen auf. Unter anderem wurde über die Möglichkeit einer europäischen Hauptstadt, die Direktwahl des EU-Präsidenten, über ein europaweites freies W-LAN für alle und ein verpflichtendes Europäisches Soziales Jahr diskutiert. Auch langfristige Ziele und Ideen wie ein europaweiter Atomausstieg und eine endgültige Festlegung der Grenzen wurden von den im Schnitt 15 Jahre alten Jugendlichen erörtert.

Wichtig bei den kontroversen Diskussionen war dabei eine aktive Übernahme des jeweiligen Rollenprofils. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu aufgefordert in eine der zehn Rollen (7 Mitgliedsstaaten und 3 EU-Institutionen) zu schlüpfen und aus dieser heraus überzeugend zu diskutieren. Ausdrücklich erlaubt und gewünscht war es zudem, „Verbündete“ in den zweistündigen Hintergrundgesprächen zu finden und die Positionen anderer Mitgliedsstaaten kennenzulernen, um letztendlich auch Kompromisse finden zu können. Eine besondere Schwierigkeit ergab sich dadurch, so die Vorgabe, dass alle Entscheidungen zu einem Thema einstimmig beschlossen werden mussten. So wurde häufig intensiv über ein Thema diskutiert. „Es ist eine neue Erfahrung, über völlig unterschiedliche Ansichten zu diskutieren, aufeinander einzugehen und Kompromisse zu finden“, so Schüler Fabian Michel. Nach den gelungenen Diskussionsrunden verglichen die Schülerinnen und Schüler die Resultate mit ihren anfänglichen Zielen. Außerdem wurde zu jedem Thema ein Abschlussdokument erstellt.

Auch von den Lehrern des Cusanus-Gymnasiums wurde das Projekt, das das System der EU in der Praxis vermittelten sollte, als sehr gelungen eingeschätzt. Monika Ragazzi, Lehrerin für Politik am Cusanus-Gymnasium, betont das Engagement der Schüler. „Es herrschte eine sehr große Identifikation mit den Rollen, und auch Schüler, die normalerweise eher still sind, kamen aus sich raus".

Im Zuge des Projekttages bekam eine weitere Klasse der Jahrgangsstufe 9 die Möglichkeit, das Thema „Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU“ gemeinsam mit jungen Teamern, ausgebildet und entsendet von der Schwarzkopf-Stiftung, zu diskutieren. Dabei wurde unter anderem die Frage nach einer gerechten Verteilung von Flüchtlingen in der EU im Rahmen einer Talkshow, organisiert von den Schülerinnen und Schülern, abgehandelt. Weiterhin beschäftigten sich die Cusaner mit dem Asylverfahren, der Genfer Flüchtlingskonvention und Problemen, die sich bei Abschiebungen ergeben. Kontrovers wurde zudem über das Selbstverständnis Europas diskutiert, als das Thema der sogenannten „Push-back-Aktionen“ von Frontex aufkam. Bei dieser verbotenen und von Menschenrechtsorganisationen kritisierten Praxis werden Flüchtlinge von Grenzbeamten auf hoher See zurückgedrängt, ohne die Möglichkeit zu bekommen, einen Asylantrag zu stellen. Auch der aktuelle Fall von Anis Amri wurde von den Cusanern aufgegriffen und diskutiert.

Der Teamer Mevlut Özev von der Schwarzkopf-Stiftung betonte in der Schlussbeurteilung des Projektes, dass es bemerkenswert sei, dass im Angesicht des „postfaktischen Zeitalters“ der Austausch von harten Argumenten während des Projektes eine sehr große Rolle spielte.



Christina Schmitz, Presse AG
Einige Impressionen vom CGE
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